Buß- und Bettag – ein Feiertag für Familien?

Bis 1995 war der Buß- und Bettag ein gesetzlicher Feiertag und damit ein gemeinsamer Tag für die Familie. Mit der Einführung der Pflegeversicherung wurde dieser Feiertag zur Finanzierung der Versicherung für Arbeitnehmer und -innen abgeschafft. Schulen, viele Kindergärten oder Horte sind aber an diesem Tag geschlossen. Das stellt viele Familien, in denen beide Elternteile berufstätig sind, vor große Probleme.

Unsere Gesellschaft wandelt sich. Laut einer OECD Studie “dare to share” waren in Deutschland im Jahr 2014 70% der Mütter erwerbstätig – 30% in Vollzeit und 40% in Teilzeit.

Für einige Arbeitergeber und -innen hat die gelingende Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Ihre Arbeitnehmer und –innen in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Es gibt verschiedene Lösungen, wie z.B.  home office, Betreuungsangebote innerhalb oder außerhalb der Firmen oder (was meinst Du genau mit dem Folgenden ?) Betreuungsangebote von Kirchen und Sportvereinen. Einige Firmen bieten ganz speziell am Buß- und Bettag einen Kindermitbringtag an, an dem die Kinder ganztägig in der Firma betreut werden. Dies wird z.B. schon seit Jahren in der Stadt Bamberg von der Familienbeauftragten und der Gleichstellungsstelle angeboten. Trotzdem sind dies immer noch nur einige wenige Initiativen, die mit gutem Beispiel vorangehen. Von einer flächendeckenden Lösung sind wir heute noch weit entfernt.

Was sind Eure/ Ihre Erfahrungen? Habt Ihr gute Tipps für Kinderbetreuung am Buß- und Bettag?

Barbara Lax

1 Kommentar

  1. Also mein Mann und ich müssen schon das ganze Jahr über ein Spagat hinlegen, dass wir die Kinder in den Schulferien betreut bekommen. Und dann auch noch an Buß- und Bettag! Also entweder sollten alle frei haben am Buß- und Bettag oder keiner !

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